Städtische Museen

Heimatmuseum "Schwarzes Tor"

Heimatmuseum Schwarzes Tor

Im "Schwarzen Tor", einem Original-Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert, ist die Lebensweise vergangener Zeiten zu entdecken. Der Besucher erlebt, wie die Menschen im Schwarzwald gewohnt und gearbeitet haben. Mit viel Liebe wurde das Haus in seinem Urzustand wiederhergestellt. Das Kleinod in der Stadtmitte zeigt unter anderem eine alte Bauernstube, eine Schlafkammer, eine Original-Küche mit alten Geräten, eine Uhrenstube mit Uhrmacherwerkstatt (siehe Bild), Schwarzwälder Räder- und Pendeluhren, Uhrenschilder etc. Ebenso sind im Heimatmuseum Vorrichtungen und Geräte der traditionellen Schwarzwälder Handwerkskunst zu sehen, wie Strohflechterei, Werkzeuge für das Schindelspalten (für die Deckung der Schwarzwaldhäuser) und für das "Diechelebohren", das sind Wasserleitungsrohre aus Holz, Korbflechterei etc. St. Georgener Trachten mit Erklärungen sind ebenfalls ausgestellt.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Schwarze Tor.


Deutsches Phono Museum

Deutsches Phonomuseum

Die hier ausgestellten historischen Phono-Geräte sind Eigentum der Stadt. Die informative Sammlung gibt Einblick in die traditionsreiche St. Georgener Phonoindustrie. Eine interessante und lehrreiche Schau zeigt dem Besucher in anschaulicher Weise die an Kuriositäten reiche Entwicklungsgeschichte der Phono-Technik. Beginnend mit dem 1877 erfundenen Edison Phonographen, über die zehn Jahre später erfolgte Erfindung des Grammophons, die den über 100jährigen Siegezug der Schallplatte einleitete.

Die fortschreitende Entwicklung der Geräte bis zur gegenwärtigen HiFi-Stereophonie ist sehr anschaulich zu verfolgen. So können unter anderem auch die ersten epochebestimmenden Plattenwechsler der Firmen Dual und PE bewundert - und zwei Demonstrationsgeräte für Plattenspieler der 70er Jahre von den Besuchern selbst in Betrieb genommen werden.


Übrigens:


DUAL-Plattenspieler werden heute noch in St. Georgen hergestellt! Die Fa. Alfred Fehrenbacher GmbH bietet ein umfassendes Modellprogramm an original DUAL Analog-Plattenspielern, und dies zur berühmten DUAL-Qualität.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite www.alfredfehrenbacher.de/Dual/4.html.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Deutsche Phono Museum.


Kobisenmühle

Kobisenmühle

In der restaurierten Hofmühle des schon im 15. Jahrhundert erwähnten Kobishofes bietet sich die Möglichkeit, die Funktion und Arbeitsweise einer Bauernmühle hautnah zu erfahren. Die Kobisenmühle mit ihren zwei Mahlgängen gehört zu den größeren und selteneren Hofmühlen. Mit ihr kann nicht nur Mehl hergestellt werden. Der Gerbgang ermöglicht das Trennen von Korn und Spelze bei Hafer, Gerste und Dinkel, sowie das Schroten der verschiedenen Kornarten. Verschiedene Teile der Mahlwerke sind über 300 Jahre alt.

Der Verein für Heimtageschichte hat die Mühle restauriert, so daß damit die unterschiedlichen Arten der Getreideverarbeitung gezeigt werden können.

Hier finden Sie weitere Informationen über die Kobisenmühle.