Gesund leben mit St. Georgen

St. Georgener Gesundheitswoche

In St. Georgen findet jedes Jahr die "St. Georgener Gesundheitswoche" statt. Während der Woche werden verschiedene Themen angesprochen und Fachvorträge von Ärzten und Therapeuten gehalten.
Zudem gibt es immer wieder Programmbegleitungen wie beispielsweise die kostenlose Schnupperstunde im ganzheitlichen Gedächtnistraining. Auch ein Konzert "Musik als Medizin" steht jedes Jahr auf dem Programm.
 

25. Gesundheitswoche vom 2. bis 7. April 2017

Sonntag, 2. April 2017 - 19 Uhr, Lorenzkirche
"Musik als Medizin"
Konzert mit dem Kammerorchester St. Georgen
anschließend Empfang zum 25sten Jubiläum im ev. Gemeindehaus
Dirigent: Reinhard Ziegler

Programm zum Eröffnungskonzert (205 KB)


Montag bis Freitag, jeweils 18.30 - 19.30 Uhr, Rathaus, Zi. 105
Was ist ganzheitliches Gedächtnistraining?
Kostenlose Schnupperstunde - täglicher Themenwechsel
Sabine Hummel, Ganzheitliche Gedächtnistrainerin (BVGT)
Anmeldung erforderlich unter 07724/87-0

Montag bis Freitag, jeweils 19.00 - 19.45 Uhr, Rathaus, vor dem gr. Sitzungssaal
Blutzucker-, Cholesterin- und Blutdruckmessungen sowie Impfpasskontrolle
Montag bis Freitag, jeweils 19.45 Uhr, Rathaus, gr. Sitzungssaal
kurze DRK-Demonstrationen zu Themen aus dem Bereich „Erste Hilfe“


Montag, 3. April 2017, 20 Uhr - Rathaus, gr. Sitzungssaal
Begrüßung - Bürgermeister Michael Rieger
Einführung - Dr. Johannes Probst
Leber-Erkrankungen
Prof. Dr. Eike Walter; Direktor Klinik für Innere Medizin I Gastroenterologie SBK
Das Schöne und die Chirurgie
Prof. Dr. Steffen Baumeister, Direktor Plastische-, Hand- und Ästhetische Chriurgie, SBK

Dienstag, 4. April 2017, 20 Uhr - Rathaus, gr. Sitzungssaal
Berufliche Belastungsstörung
Dirk Pade, FA für Psychiatrie und Psychotherapie - Sozialmedizin,
EMDR-Therapeut (EMDRIA), Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT),
Oberarzt der MediClin Baar Klinik Königsfeld
Abnehmen beginnt im Kopf
Wolfgang Trenkle, Diplom-Psychologe MediClin Albert Schweizer Klinik Königsfeld

Mittwoch, 5. April 2017, 20 Uhr - Rathaus, gr. Sitzungssaal
Wissenswertes rund um Hals-Kopf-Tumoren
Privatdozent Dr. med- habil. Christian Mozet, Direktor der Klinik für
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, SBK
Ernährung bei Übergewicht
Uta Loreit, Diätassistentin MediClin Albert Schweizer Klinik Königsfeld
Abschied von der Chemotherapie - Wohin entwickelt sich die Behandlung von bösartigen Erkrankungen
Prof. Dr. Paul Graf La Rosée, Klinik für Innere Medizin II Onkologie, SBK

Donnerstag, 6. April 2017, 19.30 Uhr - 5. OG im Rathaus St. Georgen
Training zur Herz-Lungen-Wiederbelebung
DRK Ortsverein St. Georgen - Bereitschaft

Donnerstag, 6. April 2017, 20 Uhr - Rathaus, gr. Sitzungssaal
Besonderheiten der medikamentösen Therapie im Alter
Dr. med. Ilse Gehrke, Direktorin der Klinik Innere IV, Innere Medizin und Altersmedizin, SBK
Ein Tag aus dem Leben mit einem Assistenzsystem
Martina Wagner & Dr. Frank Obergfell, Obergfell TechnologyGroup AG

Freitag, 7. April 2017, 20 Uhr - Rathaus, gr. Sitzungssaal
Leberentgiftung - Einführung in das Leberfasten
Emanuel Metzger, FA Innere Medizin, Homöomathie, Komplementäre Tumortherapie
Polyneuropathie
Dr. Katja Haußmann-Betz, Fachärztin für Neurologie, Villingen

Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen!

Programm 2017 (888,2 KB)



Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg - Kommunale Netzwerke für Ernärhung und Bewegung

Die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft haben sich infolge der fortschreitenden Technisierung und des gestiegenen Medienkonsums deutlich gewandelt. Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit vor Fernseher und Computer, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten werden zunehmend eingeschränkt. Der Mangel an Bewegung und körperlich-sinnlichen Erfahrungen durch eine spielerische Aneignung der Umwelt führt zu vielfältigen Auffälligkeiten der körperlich-motorischen sowie der psychosozialen Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen. Haltungsschäden, Defizite bei Ausdauer, Kraft und Koordination sowie mangelnde Konzentrationsfähigkeit sind nur einige Beispiele hierfür.

Parallel zum Rückgang körperlicher Aktivität haben sich ernährungsbezogene Lebensbedingungen und Verhaltensweisen stetig verändert. Der Zugang zu kalorienreichen Lebensmitteln wie Fast Food, Süßigkeiten und süßen Getränken ist heutzutage sowohl für Erwachsene als auch für Kinder beinahe zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich. Häufig fehlen zudem gesunde Ernährungsalternativen.
Die Folgen von Fehlernährung und Bewegungsmangel wie Übergewicht und weitere gesundheitliche Einschränkungen, lassen nicht lange auf sich warten. Krankheiten wie Adipositas, Altersdiabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel-Störungen, Gelenkprobleme und Essstörungen treten in immer jüngeren Jahren auf. Sowohl individuelle Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, als auch deren Folgen bleiben häufig ein Leben lang bestehen.

Ziele der Initiative

Um ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen und um Krankheiten wie Adipositas und Diabetes vorzubeugen, ist es notwendig, dass sich Kinder und deren Eltern an eine angemessene Ernährung und regelmäßige Bewegung gewöhnen. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, eine möglichst aktive Gestaltung des Alltags von Kindern und Jugendlichen zu bewirken und Inaktivität zu reduzieren. Zudem sollen alle Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben und darin unterstützt werden, sich ausgewogen und gesund zu ernähren.

Um diese Ziele zu erreichen ist das gesamte kommunale Umfeld mit all seinen Lebenswelten, in denen Kinder und Jugendliche spielen, lernen und aufwachsen, so auszugestalten, dass „gesunde Entscheidungen“ möglichst leicht fallen. Es müssen Strukturen entstehen, die im Wohnumfeld, in Kindergärten, Schulen und im Alltag ausreichend Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten und zu gesunder Ernährung motivieren und diese ermöglichen. Es gilt Bewegungsräume für Kinder und Jugendliche leichter zugänglich zu machen, umzugestalten und neu zu schaffen. Bei der Ernährung geht es z. B. darum, in der Kita- und Schulverpflegung Qualitätsstandards einzuführen und das Nahrungs- und Getränkeangebot z. B. in Turnhallen, Schulen und Kitas gesundheitsförderlich anzupassen. Nur wenn „gesunde Entscheidungen“ möglichst leicht fallen, werden diese zu Gewohnheiten und in Alltagsroutinen übernommen.

Ansatz "Kommunale Gesundheitsförderung"

Landkreise, Städte und Gemeinden gestalten die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen mit und sind damit für ein gesundes Aufwachsen von enormer Bedeutung. In den Kommunen ist zudem die Kompetenz vorhanden, den eigenen örtlichen Bedarf zu erkennen und mit zugeschnittenen Maßnahmen darauf einzugehen. Eine Koordination dieser Maßnahmen auf kommunaler Ebene bietet die Vorteile einer flexiblen Anpassung an die Lebenswelten und Bedürfnisse der Menschen sowie der Bündelung bestehender örtlicher Ressourcen zur Förderung der Gesundheit. Aus diesen Gründen setzt die Initiative "Gesund aufwachsen in Baden-Württemberg" auf kommunaler Ebene an, um Kinder und Jugendliche bei einem gesunden Aufwachsen zu unterstützen.
 
Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg ist eine Initiative des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren und des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg im Rahmen der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg.

Plakat St. Georgen - Gesund aufwachsen und leben (894 KB)

Flyer - Gesund aufwachsen in BW (1,177 MB)

Homepage Landesgesundheitsamt - Gesund aufwachsen in BW