Fairtrade-Town​

Unter dem Motto „Gute Arbeit verdient fairen Lohn“ engagieren sich St. Georgener Vereine, Kirchen, Schulen, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer schon lange für fair gehandelte Produkte. Als erste Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis wurde St. Georgen für seine Aktivitäten im Fairen Handel ausgezeichnet und erhielt am Freitag, den 12. September 2014, den Titel „Fairtrade-Town“.

Zur Facebook-Seite der Fairtrade-Town St. Georgen

Die Steuerungsgruppe "Fairtrade-Town St. Georgen"

Die lokale Steuerungsgruppe in St. Georgen besteht aus Vertretern der Initiative Eine Welt e.V., der Kirchen, des Einzelhandels, der Schulen, der Stadtverwaltung und weiterer engagierter Bürgerinnen und Bürger. Die Gruppe trifft sich regelmäßig, um Ideen zu sammeln und mit gemeinsamen Aktionen das Thema „Fairtrade“ stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

Nächstes Treffen der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town St. Georgen:
Montag, den 23. Juli 2018, um 18 Uhr

im Café Bohnenheld in der Friedrichstraße.

Jeder ist herzlich willkommen!

Steuerungsgruppe Fairtrade-Town St. Georgen
Hauptstraße 9
78112 St. Georgen
Sprecher: Tobias Fritzsche


Unsere Aktionen in der Faire Woche 2017

Anlässlich der bundesweiten "Fairen Woche" lädt die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town St. Georgen vom 23. bis 30. September 2017 wieder zu verschiedenen Veranstaltungen und Projekten ein:

23. September, 7.30 bis 12.30 Uhr, Edeka aktiv Markt Haas, Schulstraße 6, St. Georgen
Verkaufsstand der Initiative Eine Welt e.V.

23. - 29. September, Edeka aktiv Markt Haas, Schulstraße 6, St. Georgen
Fairtrade-Ausstellung

23. - 30. September
SaftFAIRgnügen
Mögen Sie Organgensaft? Oder wie wäre es mal mit Mango-Guave? Bei unserer Aktion können Sie in ganz St. Georgen faire Säfte probieren und kaufen. Einfach bei den teilnehmenden Geschäften und Einrichtungen vorbeischauen und genießen. Das Beste an den Säften ist: sie stammen alle aus Fairem Handel. Das bedeutet, dass die Arbeiter*innen in den Herkunftsländern einen gerechten Lohn für ihre Arbeit bekommen. Genuss lohnt sich hier doppelt.

28. September, 18.30 Uhr, Café bohnenheld in der Friedrichstraße in St. Georgen
Gemeinsam "FAIRhocken"
Ein gemeinsamer, gemütlicher Abend und jeder bringt einen Kuchen, Salat oder sonstigen fair gehandelten Leckerbissen mit.
Alle Interessierten sind herzlich zu diesem gemütlichen Hock eingeladen.

Zudem wird die Fotoausstellung von Taslima Akhter noch bis einschließlich 29. September 2017 im Rathaus zu sehen sein.
Taslima Akhter dokumentiert durch Ihre Fotos die Umstände in der Textilbranche in ihrem Land Bangladesch.

Eine herzliche Einladung möchten wir schon heute für den 13. November 2017 aussprechen.
In der Stadthalle St. Georgen findet ab ca. 18.30 Uhr ein großer "Eine-Welt-Abend" statt.
Die Planungen laufen derzeit, weitere Informationen folgen.

Bei Fragen rund zum Thema Fairtrade können Sie sich gerne wenden an fairtrade@st-georgen.de

Der Flyer zur Fairen Woche 2017 finden Sie hier! (2,332 MB)


Rosenaktion "Flower Power" 2018

Faire Rosen in St. Georgen
 
Unter dem Motto „Flower Power“ beteiligt sich die Fairtrade-Stadt St. Georgen auch in diesem Jahr wieder an der deutschlandweiten Fairtrade-Rosenaktion und alle können sich daran beteiligen. Wer eine „faire Rose“ oder gleich einen ganzen „fairen Blumenstrauß“ zum Valentinstag verschenkt, unterstützt damit die Frauenrechte in Ostafrika und Lateinamerika. Zudem hat jeder Käufer die Chance auf einen von drei Preisen beim Gewinnspiel zur Rosenaktion.

Alle vier Blumenläden aus St. Georgen beteiligen sich erneut an der Aktion und haben Fairtrade-Rosen im Angebot. Bei Abholung des fairen Valentins-Grußes darf sich der Käufer in eine Liste eintragen. Unter allen Einkäufern werden die "fairen" Preise verlost:
1. Preis - fairer Warenkorb im Wert von 40 Euro
2. Preis - fairer Warenkorb im Wert von 30 Euro
3. Preis - ein Gutschein im Wert von 20 Euro beim Café Bohnenheld.
 
Hintergrund:
Der Großteil der Schnittblumen- und Pflanzenproduktion erfolgt in Ländern des globalen Südens. Für diese Länder spielt die Blumen- und Pflanzenindustrie eine immer bedeutendere Rolle und bietet tausenden Arbeitskräften einen Arbeitsplatz. Oft kennen sie ihre Rechte als Arbeitnehmer nicht, niedrige Löhne, und mangelnde Arbeitssicherheit verschlechtern die Situation.
Die Aktion soll die Frauenrecht auf Blumenfarmen in Ostafrika und Lateinamerika stärken und den fairen Handel ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken. Die Fairtrade-Standards schreiben Mindestlöhne, feste Arbeitsverträge mit Mutterschutz und einheitliche Bezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Tätigkeit vor. Mit der Fairtrade-Prämie realisieren die Farmen zudem Schulungen und Führungskräfte-Workshops für Frauen. Ziel ist es, dass Frauen ihr Einkommen und ihre Chancen aus eigener Kraft verbessern können.

Umfangreiche Hintergründe zur gesamten Aktion finden Sie hier.


Was ist Fairtrade?

Als fairer Handel (englisch fair trade) wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem den Erzeugern für die gehandelten Produkte meist ein von Fair-Trade-Organisationen festgelegter Mindestpreis bezahlt wird. Damit soll den Produzenten auch bei niedrigeren Marktpreisen ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden.

Fairtrade-Produkte zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Garantierter Mindestpreis: Die Produzenten bekommen einen Preis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt.
  • Verbot von Kinderarbeit.
  • Fairtrade-Prämie: Die Produzenten bekommen Geld, um Sozial-, Umwelt- oder Bildungsprojekte zu finanzieren.
  • Langfristige Handelsbeziehungen: Die Produzenten können sich darauf verlassen, dass ihre Waren langfristig abgenommen werden.
  • Umweltschutz: Fairtrade-Produkte werden möglichst umweltverträglich hergestellt.

Weitere Informationen zum fairen Handel finden Sie auf folgenden Seiten:


Was ist eine "Fairtrade-Town"?

Das Siegel „Fairtrade-Town“ wird vom Verein Transfair e.V. an Städte verliehen, die bestimmte Kriterien im Bereich des Fairen Handels erfüllen. So ist bei allen Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse sowie im Büro des Bürgermeisters Fairtrade-Kaffee auszuschenken sowie ein weiteres Produkt (z.B. Zucker) aus fairem Handel zu verwenden. Darüber hinaus muss eine lokale Steuerungsgruppe gegründet werden, die auf dem Weg zur Fairtrade-Town die Aktivitäten vor Ort koordiniert sowie die Erfüllung aller Kriterien zur Erlangung des Titels Fairtrade-Town verfolgt. Zu den Kriterien gehört weiterhin, dass Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomen Produkte aus Fairem Handel anbieten. Auch Schulen, Vereine, Kirchen und Medien sollen sich an der Aktion beteiligen.
 
St. Georgen ist die 278. Fairtrade-Stadt in Deutschland. Die Aktion soll dazu dienen, den fairen Handel, gerechte Produktionsbedingungen sowie sozialverträgliche und umweltschonende Herstellungsprozesse zu unterstützen. Der Titel „Fairtrade-Town“ gilt zunächst für zwei Jahre, dann wird erneut überprüft, ob die Kriterien eingehalten wurden.


St. Georgener "Fairführer" - Ein kleiner Einkaufsführer

Der St. Georgener Fairführer ist ein kleiner Einkaufsführer, der auf faire Einkaufsmöglichkeiten und Angebote in der Bergstadt aufmerksam macht. Das Faltblatt listet (Lebensmittel-) Einzelhändler, gastronomische Angebote sowie Kirchen, Schulen und sonstige Einrichtungen auf, die faire Produkte im Ausschank haben oder zum Verkauf anbieten. Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town hatte sämtliche Einrichtungen angefragt und darum gebeten, ihre fair gehandelten Produkte und Angebote für den Einkaufsführer zu benennen. Seit November 2017 gibt es eine Neuauflage mit noch mehr Angebot. Der faire Einkaufsführer soll auf die Vielfalt an fair gehandelten Produkten in St. Georgen hinweisen. Den Konsumenten wird damit eine Übersicht über faire Einkaufsmöglichkeiten in der Bergstadt gegeben.

Hier finden Sie den St. Georgener "Fairführer" zum Herunterladen (1,437 MB)


Stofftasche "Fairliebt in St. Georgen"

Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town präsentiert die Stofftasche "Fairliebt in St. Georgen"

Die fair gehandelte Bio-Baumwolltasche mit dem Aufdruck „Fairliebt in St. Georgen“ sowie der Stadtkulisse sorgt für einen plastikfreien Einkauf in der Bergstadt.
 
Die Taschen wurden – ohne Kinderarbeit oder sozial unverträgliche Arbeitsbedingungen – in Indien hergestellt. Die Bedruckung der Taschen erfolgte in einer Druckerei in Deutschland. Der Artikel selbst sowie die Druckfarben sind GOTS-zertifiziert (Global Organic Textile Standard). Pro verkaufter Tasche fließen 36 Cent an das Kinderheim „Purpose Uganda Babies Home“.
 
Erhältlich ist die Stofftaschen zum Preis von 3,50 € im Rathaus St. Georgen, in der Tourist-Information, im Café Bohnenheld, bei Natur- und Feinkost Hoppe, im Yogastudio SchwarzwaldSeele, bei der Initiative Eine Welt e.V., bei Optik Fichter und Blickpunkt Brille sowie in der Freien Schule Brigach.


Die Initiative Eine Welt e.V.

Seit 1976 unterstützt die Initiative Eine Welt e.V., St. Georgen durch Spenden und den Verkauf von fair produzierten Waren verschiedene Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika.
Jedes Jahr im Advent veranstaltet die Initiative Eine Welt e.V. eine Verkaufsausstellung im Großen Sitzungssaal des Rathauses St. Georgen.

Weitere Informationen zur Initiative  Eine Welt e.V.